Geistheilen und Heilen mit Geistern

Schamanen sind keine bloßen Medizinmänner, d.h. sie betreiben keine Art von "Komplementär- oder Alternativmedizin", sondern sie kümmern sich um Geister, vermitteln nach Möglichkeit auch zwischen Geistern und Menschen.


Konflikte zwischen Menschen und Geistern können so beispielsweise entstehen, wenn ein Mensch einen anderen Menschen, ein Tier oder eine Pflanze respektlos behandelt, verletzt oder gar tötet, ohne Verantwortung für dessen Geist zu übernehmen. Ein Schamane kann dann versuchen, sich um das Wohlergehen dieses Geistes zu kümmern, was den Menschen, der sich an ihm vergangen hat, nach Möglichkeit vor dessen Rache schützen kann. Freilich gibt es auch im Wortsinne unverzeihliche Übertretungen, bei denen sich kein verantwortlicher Schamane einmischen wird.


Schamanen haben Hilfsgeister, die ihnen zu Seite stehen. Dies können Geister von Ahnen, Tieren oder Pflanzen sein. Nur in dieser Konstellation ist Heilen mit Geistern möglich. Diese Geister haben eine grundsätzlich positive Haltung zu den Kranken, die kommen: Tiere, Pflanzen, auch Menschen. Sie können Kräfte mobilisieren und damit die Selbstheilungskräfte des Kranken aktivieren. Diese Kräfte kommen aus der ERDE, von heilenden Pflanzen, aber auch von helfenden Tieren.


Was ist Leid?

Leid kann zum einen dadurch verusacht werden, daß etwas den Leidenden heimsucht, das dort nicht hingehört. Zum anderen umgekehrt dadurch, daß etwas fehlt, das da sein sollte, beispielsweie Seelenanteile. Solche letztendlichen Ursachen sind nicht immer leicht zu sehen. Aber sie nicht zu suchen und herauszufinden, wird das Leiden letztlich nicht beenden können.


Das meiste Leid in dieser Zivilisation wird Menschen von anderen Menschen zugefügt, nicht unbedingt nur in Form körperlicher, sondern in allen Formen seelischer Grausamkeiten, aber auch einfach nur, indem sie von ihnen Lebensenergie abziehen. Sie nehmen, ohne zu geben, sie sind nicht nur in der Gegenwart allgegenwärtig, sondern auch, wenn sie weit weg sind, aber ständig in den Gedanken, Gefühlen und in den Alpträumen ihr Unwesen treiben. Sie sind energetische Parasiten, die sich an die Seele heften und sich durch sie hindurch in den Körper und seine Organe fressen.


Die Folgen sind Krankheiten aller Art: psychische Erkrankungen, organische Leiden, Störungen des Immunsystems usw. Die Betroffenen stellen sich in der Regel, entsprechend ihrer Wahrnehmung, es handele sich um eine rein körperliche Erkrankung, bei einem Schulmediziner vor.


Entscheidend ist, daß der Kranke begreift, daß sein Körper nicht eine Maschine ist, die zur Reparatur in die Werkstatt kommt und nach dem Austausch schadhafter Bauelemente wieder einwandfrei funktioniert. Der Körper ist nur eine materielle Form von Seele und Geist. Werden Seele und Geist Qualen ausgesetzt, so wird auch der Körper gequält: Psychoterror ist immer auch körperliche Folter.


Oft stellt sich heraus, daß der Kranke einem parasitischen Menschen zum Opfer gefallen ist, der aus ihm Lebensenergie heraussaugt. Dies wird mit der Hand erspürt, die eine mehr oder minder starke negative Energie aus dem Körper empfängt.


Heilen

Unter Mithilfe der Hilfsgeister wird der Kranke von seiner negativen Energie und von den "Saugnäpfen" des Parasiten, der ihm Lebensenergie raubt, befreit. Bevor er die positive Energie der Erde, von Pflanzen und Tieren erfahren kann, ist dieser Schritt notwendig, damit die Selbstheilungskräfte nicht gleich wieder zurückgedrängt oder unterdrückt werden.


Als sehr hilfreich hat sich herausgestellt, wenn der Kranke in einer fundierten Psychotherapie (oder besser noch Psychoanalyse) die psychosozialen Dimensionen der Krankheitsursachen abklärt und der Therapeut ihn unterstützt, geistig-mental eine positive Lebenseinstellung aufzubauen. In einem Mobbing-trächtigen Umfeld sollten zudem Freunde, Bekannte, Berater, eventuell ein Anwalt hinzugezogen werden, die helfen, die reale Ursache zu bewältigen




Last Update: 24.02.2012
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